Innenminister Herrmann ehrt die Schoolguards
In der letzten Woche der Sommerferien wurden wieder 13 Sophies zu „Schoolguards“ ausgebildet. Ziel des Projekts ist es, Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, in Konfliktsituationen nicht nur zu- oder wegzusehen, sondern Zivilcourage zu zeigen. Dazu erhielten die Mädchen in einem viertägigen Kurs von der Bayerischen Polizei und der Bundespolizei das nötige Rüstzeug, z. B.: Was sind strafbare Handlungen? Wie kann ich einen Konflikt deeskalieren und mich behaupten, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen? Wie und wo kann ich Hilfe holen? Auch das Bayerische Rote Kreuz war mit einem Erste-Hilfe-Kurs beteiligt und bei der Feuerwehr Weiden wurde die Handhabung von Feuerlöschern zur Bekämpfung von Entstehungsbränden geübt.
Die Übergabe der Ernennungsurkunden und der Ausweise wurde unerwartet zu einem besonderen Ereignis. Herr Innenminister Joachim Herrmann hatte vom Schoolguards-Programm erfahren und wollte es sich nicht nehmen lassen, die Urkunden an die 13 neuen Schoolguards persönlich zu übergeben. Nach der Ankunft in München begann das Programm mit einer Besichtigung der Bayerischen Staatskanzlei. Im Kabinettsaal durften die Mädchen auf den Stühlen der Minister und Staatssekretäre und sogar auf dem Platz des Ministerpräsidenten Platz nehmen. Anschließend ging es weiter zum Bayerischen Landtag, wo uns Dr. Stephan Oetzinger in Empfang nahm und Herr Herrmann die Urkunden überreichte. In seiner Rede lobte er das Engagement der Schoolguards und hob die Bedeutung des Ehrenamts und der Zivilcourage für die Gesellschaft hervor.
Nach einem langen und aufregenden Tag kamen alle müde aber sehr stolz wieder in Weiden an.















































