Sophies kreativ

„Freundschaft ist …BUNT!“ So lautete der diesjährige Titel von „jugend creativ“, einem internationalen Wettbewerb der Volks- und Raiffeisenbanken, der 2017 bereits zum 47. Mal durchgeführt wurde. 

Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage!“ beteiligten sich heuer auch einige Schülergruppen der Sophie-Scholl-Realschule an diesem Wettbewerb, so z.B. die Schülerinnen der Klasse 6c, die das Thema unter fachkundiger Anleitung von Herrn Häupl bildlich umsetzten. Hierbei konnten sich Lee-Ann Raith und Melissa Schander als Schulsiegerinnen durchsetzen. Zur Belohnung erhielten sie ein Gesellschaftsspiel bzw. eine Tasche von Frau Bettina Ermer von der Volksbank Weiden, die den Wettbewerb regional koordinierte.

Herrn Herrmanns Technik-Gruppe sowie die Klasse 8a mit Herrn Lindner entschlossen sich, das Thema in Kurzfilmen zu bearbeiten. Da es in dieser Kategorie jedoch keine regionale Wertung gibt, sondern eine Jury für alle bundesweit eingereichten Filme entscheidet, hatte Frau Ermer als Zeichen des Lobes und der Anerkennung einen Eisgutschein für die Teilnehmerinnen im Gepäck – angesichts der tropischen Temperaturen der vergangenen Tage sicherlich ein sehr gut zu gebrauchendes Dankeschön!

Schule ohne Rassismus

Endlich auch offiziell – unsere Schule ist eine „Schule ohne Rassismus – aber mit Courage“

Ein fulminanter Festakt fand am 06.07.2016 an der Sophie-Scholl-Realschule statt – die Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“! Die gesamte Schulfamilie sowie Ehrengäste aus Politik und Kultur durften miterleben, wie die Schülersprecherinnen, vertretend für alle Schülerinnen, das Schild, das den Haupteingang der Schule in Zukunft Schmücken soll, von der Koordinatorin der Organisation, Frau Andrea Glaubitz, und den Paten für dieses Projekt, die regional bekannte Party-Band Highline, überreicht bekamen.

Theaterbesuch mit Überraschung

Die Klasse 9d nahm im Oktober 2016 die Einladung des JUZ Weiden an und besuchte das Theater „Home or life?“. Junge Männer, die selbst geflohen sind, erzählten und spielten Teile ihrer eigenen Flucht nach. Bleiben sie zuhause und laufen Gefahr, zu sterben oder wollen sie am Leben bleiben? Sie kamen z. B. aus Afghanistan, dem Libanon oder der Ukraine und fanden hier die Möglichkeit, zusammen Theater zu spielen. Da die Männer aus ihrem eigenen Leben erzählten, machte das Stück betroffen.

Im Anschluss sollte ein Workshop stattfinden, von dem niemand genau wusste, was auf die Teilnehmer zukommen würde. In 2 Gruppen aufgeteilt, lernten die einen Improvisationstheater, bei dem es darum ging, alle in eine Gruppe aufzunehmen und niemanden auszuschließen. Die andere Gruppe zog sich in die Kellerdisco zurück und erlernte eine Tanzchoreografie. Eigentlich wollte niemand so richtig zurück in die Schule, aber auch die interessantesten Veranstaltungen enden irgendwann. 


Fortsetzung
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